Soziologische Perspektiven auf die Corona-Krise – coronasoziologie.blog.wzb.eu

Transkript: Jan Wetzel: Das Kolloquium hinter den Kulissen

ACHTUNG: Das Transkript wird automatisch durch wit.ai erstellt und aus zeitlichen Gründen NICHT korrigiert. Fehler bitten wir deshalb zu entschuldigen.


Music.
In diesem Podcast sammeln wir Vorträge, die im Rahmen eines digitalen Colognes zur Korona Krise entstanden sind. Organisiert wird das.
Am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialbranchen und damit herzlich willkommen zur neuen Ausgabe unseres Podcasts, zu soziologischen Perspektiven auf die Korona Krise. Mein Name ist Jan Wetzel, ich
bin wissenschaftlicher Mitarbeiter am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung und organisiere das digitale Kologium mit.
In dieser Folge hören sie keinen Vortrag wie üblich, im Kologium vom neunten Dezember zweitausendzwanzig nutzen wir die Gelegenheit ein bisschen Transparenz herzustellen. So habe ich Beobachtungen der letzten Monate
Daten zur Verbreitung und zur Nutzung des Podcasts sowie sich daran anschließende Fragen vorgestellt. Damit viel Spaß.
Ich habe hier schon letzte Woche gesprochen, deswegen ist es ähm äh vielleicht ein bisschen blöd, dass ich jetzt schon wieder dran bin. Ähm Herr Dickel musste leider absagen, deswegen bin ich hier eingesprungen. Insofern hat das
Pasten, da wir ja eh schon angekündigt hatten, so ein paar Hintergründe äh zu dem Podcast da nochmal äh zu geben
insbesondere natürlich die Zahlen, so dass man so ein Gefühl hat, ähm ja was was wen erreicht das überhaupt, in welchen Maße in in welchen Arten ähm habe das jetzt hinter den Kulissen äh mal genannt, ist natürlich insofern ironisch, da wir keine richtigen Kulissen im digitalen Namen, sondern einfach äh
ja irgendwelche Excel-Tabellen und Websites, auf denen man dann gucken kann, was hat das eigentlich für Folgen? Hat jetzt keine das sage ich dazu, es ist jetzt mehr eine Sammlung
von von dem was wir eben hier an Zahlen haben im Hintergr.
Also ähm und ein paar Thesen Gedanken, ähm die sich daran anschließen. Ähm vielleicht erstmal und ich hoffe, dass das.
Halbwegs vollständig ist, wird sie natürlich nicht ganz sein, äh soll jetzt eher eine Sammlung von dem, was man eben die Öffentlichkeit des Kolokiums äh nennen könnte. Ja.
Ist ja in digitalen Welten äh nicht das mal äh im Internet alles gar nicht so einfach, was eben äh ganz viele unterschiedliche Arten gibt, über die.
Ja äh Personen, die das interessiert, was wir hier machen, uns erreichen. Ähm das ist natürlich einmal sozusagen das das Zentrum, um dass sich das strukturiert unsere Website äh Corona Soziologie Punkt Blog Punkt WCB Punkt EU. Der eine, die andere von ihnen wird die
Seitdem kennen, da sammeln wir quasi immer die Aufzeichnung von dem ähm was wir hier live machen. Äh so viel kann ich schon verraten. Es wird sehr sehr viel mehr geklickt als
die Leute live dabei sind, also das heißt diese Liveveranstaltung hier ist natürlich das äh in in dem das stattfindet in dem Rahmen, dem wir das aufzeichnen, aber für die Öffentlichkeit insgesamt ist das gar nicht äh das Entscheidende Format
sondern eben die bearbeitete, leicht bearbeitete Aufzeichnung. Anfangs haben wir noch die Website des WCB
äh dabei gehabt. Ähm die ist natürlich auch jetzt noch dabei, aber nicht mehr in dem Maße, damit wir sozusagen nicht diese Doppelstruktur hatten, das immer auf unserer Seite und auf der Website selbst das WZB
äh einzutragen. Ähm anfangs komme ich gleich noch zu ein paar Beispielen, weil auch die Massenmedien massenmediale Berichterstattung von klassischen Medien
Ja, sei es jetzt äh der Deutschlandfunk oder auch die FAZ, die darüber berichtet haben. Äh ist im Verlauf der Krise dann äh weniger geworden. Kommen wir auch äh gleich nochmal dazu, aber die spielt natürlich auch eine Rolle
von so einem Multiplikator quasi. Ansonsten natürlich hier links in den sozialen Medien, ähm, haben wir so ein bisschen das Problem, dass wir kein Hashtag haben, kein kein speziell und deswegen nicht so richtig ganz identifizierbar ist, äh, äh, wenn jemand auf uns linkt.
Sozusagen nach Corona-Soziologie selbst sucht, auch also nach der URL empfindet man ebenso vereinzelte Links. Ansonsten natürlich auch die Retweets von dem WCW Account, der steht jetzt hier gar nicht mit dabei
auf Twitter.
Ähm äh und natürlich ähm ja überhaupt auch äh verweisen. Äh wenn da Leute eben darauf darüber gestolpert sind und sagen, hört euch das mal an
Auch das würde sie vielleicht nochmal lohnen, richtig auszuwerten ist heute nicht dabei. Ähm, das sozusagen aufgrund der Kürze der Zeit haben wir das nicht gemacht. Ansonsten.
Haben wir den Newsletter ähm äh über den quasi diese wöchentliche Einladung kommt. Da sind jetzt sechshundertzwanzig ähm Adressen drauf
Am Anfang, das haben wir später dann nicht mehr gemacht, äh haben wir auch noch so ein bisschen kodiert, ähm wer da dabei ist. Und das ist eigentlich ziemlich gemischt aus Medien
ähm äh also das heißt aus dem Journalismus natürlich aus der Wissenschaft größtenteils aus Verbänden ähm auch einfach Privatpersonen, die man nicht zuordnen kann. Also es ist tatsächlich eine bunte Mischung. Das heißt für das interessierte Publikum, äh was natürlich noch nicht bedeutet, dass immer das geklickt wird.
Aber was ich überhaupt erstmal an so einer Liste einträgt man eben doch 'ne Mischung.
Und ansonsten komme ich auch später nochmal dazu, haben wir Abonnements ähm bei Podcast Plattformen ähm.
Inzwischen gibt es Dutzende verschiedene, ähm deswegen kann man das nicht mehr ganz überblicken, was die Verbreitet angeht, das ist Apple Podcast und Spotify haben wir zusammengenommen, ungefähr tausend äh
Abonnentinnen und Abonnenten, äh die dann auch das Thema gleich natürlich das teilweise anklicken und teilweise auch nicht. Ähm
Vielleicht kurz noch so ein paar Beobachtungen, die sind jetzt überhaupt gar nicht geordnet, aber was wir eben so erlebt haben, vor allem in der ersten Staffel, der das Ganze sozusagen, wir erinnern uns. Wir haben also zwischendran gewöhnt, aber an äh am Anfang im Frühjahr war das ganze Jahr noch ähm sehr.
Neu, sehr wild alles. Ähm und da so ein paar Beobachtungen äh wie gesagt äh nur.
Zur Info, die wir da gemacht haben, wie sich sowas verbreiten kann, so eine Art von Medium
zum Beispiel hat man den Fall so zu Police kennen wahrscheinlich einige von ihnen Portal was eben ja die deutschen Sozialwissenschaften da sehr gut organisiert zusa.
Ähm bringt ähm die haben gefragt, ob sie quasi den Podcast bei sich einbetten können. Also das heißt gar kein Link selbst ähm auf uns zu setzen, sondern auf ihrer Seite selbst. Ähm sie sehen das dann hier eigentlich
unseren Text kopiert haben, inklusive auch hier unten sehen sie das äh den Player, so dass man direkt hier einfach auf Play drücken kann, um das zu hören
Das heißt, man hat irgendwie gar nicht mehr äh die äh ja die WCB-Seite, den ursprünglichen Kontext, sondern es ist eigentlich alles, wie als wäre das äh als wäre das ähm
Ähm äh hier ähm.
Ja, von Soziopolis im Prinzip äh übernommen, wie in so einer Kooperation. Äh ist im Prinzip ganz einfach zu machen, weil man die Texte eben einfach kopiert, der den Player einbettet.
Und äh somit vielleicht den einen Klicks
Klick auf unsere Seite den es manchmal noch natürlich noch braucht hier dann nicht mehr braucht. Äh haben sie natürlich vorher gefragt und dann es so gemacht. Ähm also eine Möglichkeit wie sich sowas verbreitet
Eine andere das Beispiel hatte ich schon genannt. Ähm das war insbesondere im Frühjahr war das äh ganz nett. Ähm das hat man tatsächlich auch in den Downloadzeilen gesehen. Einfach Berichterstattung in den Massenmedien
ähm äh hier ist äh äh Fahrts online äh äh mit dabei
eine kleine Beobachtung hier wird dann äh äh im Bezug auf den Vortrag von Stefan Liebig und sie bei Simon Kühner auf das Kologium hingewiesen. Es fehlt allerdings der Link
Ähm das heißt äh man müsste jetzt, wenn man hier es liest wohl und denkt, dieses Kologium ist interessant immer noch in eine Suchmaschine gehen, Soziologie, Kologiumsuchen, dann vielleicht zu uns finden
Also das wird hier dann selbstverständlich, dass man dann darauf linkt, äh, leider nicht gemacht. Ist die Frage, ob das vergessen wurde, zum Teil gibt's ja auch äh in
großen äh Massenmedien da, die Ansage ist keine Links gesetzt werden, weil man in dem Moment natürlich schon bei uns ist und nicht mehr
auf der Seite eben dieses Mediums. Ähm interessante Frage
Ähm, anderes Beispiel, das fand ich am bemerkenswertesten war BR Wissen, die auch ähm aufmerksam geworden sind, auf unser Cologneum.
Die gemacht haben, da war ich dann schon überrascht. Ähm sie konnten aus technischen Gründen nicht den Playern einbetten, so wie das Rucio Police gemacht hat. Das heißt, sie haben tatsächlich unsere Dateien
runtergeladen und dann in ihr System übertragen. So dass es eigentlich jetzt so ein bisschen aussieht, als würde hier das äh äh WCB.
Für BRW Wissen arbeiten äh und es ist sozusagen in der Plattform von BRW, in der Online-Plattform eingetragen und man kann dann da drauf klicken, aber man merkt eigentlich gar nicht, dass das von.
Von jemand anders ist, also da verschwimmen sozusagen äh die massenmediale Kommunikation in dem Fall hier äh von öffentlich-rechtlichen Medium und die Wissenschaftskommunikation ähm.
Ist
auch da natürlich das ist noch wichtig, wir wissen da natürlich auch nicht, wie viele Leute haben über Bär wissen's dann, ähm dass äh dass äh gehört. Ähm ist eine ja noch eine ganz interessante Enddifferenzierung vielleicht von äh solchen Medien.
Genau, das zu den Beobachtungen, äh die wir vor allem eben im Frühjahr, sie haben das gesehen, das war jetzt aus äh April und und Mai vor allem äh da erlebt haben.
Jetzt äh im zweiten Teil noch ein paar Worte zu den Zahlen tatsächlich auch eben dann äh bis.
Im Prinzip bis vor wenigen Tagen, wo wir das dann gesammelt haben. Ähm auch das eine ganz interessante Sache.
Und einer, äh, das sage ich später auch noch, ähm, einer meiner Punkte wäre, dass das auch.
Nicht nur interessant ist zu wissen, wie viele haben das angehört, sondern tatsächlich sich auch zu Gedanken darüber zu machen, wie funktioniert eigentlich diese Öffentlichkeit, die man ja jetzt
spielt und dazu ist natürlich es wird viel über diese ähm ja Wissensgesellschaft, über diese Datengesellschaft auch gesprochen. Was bedeutet das jetzt eben einfach für das, was wir hier machen? Ähm.
Und zwar ganz konkret. Deswegen hier zur Information. Also wir kriegen die Daten äh von Pot Love, das ist das technische System
mit dem wir quasi den Podcast anbieten. Ähm äh was wir auch sozusagen unter voller eigener Kontrolle haben
und dieses Misst die Downloads, die direkt über den WCB-Server kommen, das heißt, das sind Leute, die auf unsere Website gegangen sind und dort geklickt haben oder die über Podcast-Plattformen.
Geklickt haben und dann sozusagen das über unseren Server oder über den WZB Server läuft. Ähm zusätzlich haben wir noch ähm reingenommen Spotify.
Spotify im Prinzip äh sich einfach diese Dateien bemächtigt, die runterlädt und dann vollständig in seinem System behandelt, das heißt in dem Moment, wo es
Spotify äh ja vor verarbeitet wird, haben wir keine Kontrolle mehr darüber. Ähm auch das äh vielleicht schwierig ist eine auch eine laufende Diskussion. Ähm Apple haben wir hier jetzt mal rausgenommen. Auch die geben so ein paar Daten.
Ähm.
Aber äh leider nur für die sechzig äh letzten sechzig Tage, das ist alles nicht ganz gut verwertbar. Ähm genau, man kann sie dort herunterladen, das ist immerhin das Gute, sodass man die dann mit äh Statistikprogramm oder auch einfach mit Excel ganz normal äh analysieren kann.
Haben die jetzt für die Auswertung zusammengerechnet. Ähm, das sage ich aber im folgenden zu den einzelnen Auswertungen. Kurz dazu. Genau, das ist die Auswertung, die wir gemacht haben für die Gesamtdownloads.
Sieht jetzt ganz abenteuerlich aus. Ich erkläre das im Einzelnen. Hier haben wir erstmal, das haben, haben wir jetzt einfach mal eine Rastellung zugelassen, damit das auch plastisch bleibt
natürlich die Pause, das heißt hier sehen wir an dieser Punktwolke unsere erste Staffel, hier unsere zweite Staffel, jeder Punkt ist quasi eine Folge
ein Vortrag, äh den wir dann eben bearbeitet
reingenommen haben. Wir sehen das natürlich ganz am Anfang, äh es diesen ganz stark sozusagen so eine Initialzündung gab. Ähm da war natürlich die akute Krisensituation. Da waren auch äh äh natürlich vor allem die Fragen, welche äh äh wir haben uns ja inzwischen dran gewöhnt, aber wie wie geht denn man jetzt mit den Zahlen um?
Ähm, was bedeutet jetzt, dass dass überall Virologen und Apodemologen äh äh sprechen und ähm äh genau, also es waren auch diese frische Situationen. Das sieht man dann hier eben deutlich, dass wir da.
Bei den dreitausendviertausend ähm abrufen
waren gesammelt, eben von Port of Spotify jetzt. Ähm und das ging dann im Prinzip im Laufe des ganzen äh äh runter, das heißt, die am Ende waren wir ja dann im Sommer, äh wo wir auch wissen, dass die Zahnroute gegangen sind, dass die akute Situation vor
war. Ähm, das heißt das hat sich im Prinzip entwickelt zu dem Analog, zu der zu der Situation, hat sich allerdings dann auch äh stabilisiert irgendwo unter tausend äh Downloads, kommen wir gleich noch dazu.
Große Ausreißer, das kann man sagen, das war einfach der letzte Vortrag, den wir in der ersten Staffel haben. Auch dazu komme ich gleich noch dazu. Das heißt, die ganzen Personen, die dann im Laufe des Sommers.
Einfach mal auf unseren Podcast gestoßen sind, klicken natürlich auf die allerletzte Episode
Äh das heißt monatelang ist einfach diese letzte Episode dann immer abgerufen worden. Äh wir haben uns schon gefragt, warum das so erfolgreich äh äh war. Ja, es war eben einfach
die letzte und das vielleicht hier noch ein Hinweis
auch wenn sie hier zu den einzelnen Daten immer diese beiden Punkte sehen haben wir das Problem, dass wir quasi mittwochs oder Donnerstag, wenn wir die Episoden äh veröffentlichen immer beide Vorträge zum selben Zeitpunkt veröffentlichen
Da aber sozusagen in der Anzeige der Programme ähm das chronologisch angezeigt ist, erhält.
Der Vortrag, der quasi was der zweite um elf Uhr dreißig ist und damit auch als zweiter veröffentlicht wird und damit chronologisch der letzte ist, immer mehr Klicks äh
oder in den meisten Fällen äh mit Unterschieden mehr Klicks als der, der zu S veröffentlicht wurde. Also auch da ist man sozusagen an die Algorithmen, an die Darstellungsweise der Softwares ähm gebunden und muss äh im Prinzip damit
umgehen. Ähm.
Zu den Zahlen der zweiten Staffel, auch hier sehen wir so einen leichten Abwärtstrend, der ist äh insofern zu relativieren, weil natürlich diese Episoden länger online sind. Äh und äh viele sozusagen noch so einen langen Schwanz an abrufen haben. Ähm äh im Prinzip als so ein Archiv.
Ähm das heißt auch hier sehen wir eher so eine Stabilisierung. Ähm das kann man dann meistens erst so ein paar Monate später äh genau bewerten. Ähm irgendwo unter
tausend, also das heißt ähm so im Durchschnitt würde ich sagen, sind wir jetzt bei um die fünfhundert Abrufe äh mit mit Ausreißern natürlich, mit einem gewissen ähm äh Spielraum
aber sozusagen ungefähr um die fünfhundert. Äh sind sozusagen dann die Stamm.
Das Stammpublikum, äh, was da meistens sich reinklickt. Ähm,
was eigentlich äh ganz zufriedenstellend ist und vor allem das noch wichtig natürlich auch viel viel mehr sind als live äh jeweils äh äh sich da reinklicken
Ähm hier sieht man auch nochmal sozusagen die Stabilisierung der Zahlen, da muss jetzt gar nicht eigentlich so viel zu sagen. Das sind dann die Daten tatsächlich von Spotify, die man direkt bekommt. Die sind insofern nochmal anschaulicher. Da hier tatsächlich die täglichen Abrufe sind. Also hier ist es nicht äh äh Abrufe pro Episode, sondern tatsächlich wie viele Leute klicken auf irgendeinen unserer Podcasts.
Täglich auf Spotify. Deswegen sehen sie, sind natürlich die Zahlen hier schon
deutlich geringer ähm also das heißt maximal so um die sechzig achtzig, dass heißt, da sehen sie auch schon den Anteil von Spotify äh im Vergleich zu dem Gesamt. Der ist hier nicht sehr hoch irgendwas zwischen fünf und äh zehn Prozent äh äh maximal
Ähm, da sehen Sie, dass ich hier tatsächlich eben das sehr angeglichen hat, wer eigentlich in den täglichen Abrufen auch ähnlich wie in der ersten Staffel so ein bisschen drunter
Aber ähm äh hier sieht man tatsächlich diese langfristige.
Angleichung im Prinzip, ähm dass das Stammpublikum sozusagen was hängengeblieben ist, was sich da auch dauerhaft dafür interessiert, was vielleicht abonnieren geklickt hat. Ähm da ist.
Und das einfach natürlich, wenn keine neuen Episoden kommen, das war hier genau diese Phase der Pause zwischen der ersten und der zweiten Staffel dann natürlich auch einfach nicht reinhört
und die, die hier klicken, eher diesen, die das eben dann gerade entdeckt haben. Ähm das waren dann auch die, die eben meistens diesen letzten Vortrag da noch angeguckt haben
Auch hier nochmal äh im nächsten Bild nochmal ein paar Daten von Spotify, da sind tatsächlich die Follower
äh heißt dort Follower sind im Prinzip auch nur die Person, die das abonniert haben, das heißt, die eine kleine Info bekommen, wenn eine neue Episode äh rausgekommen ist. Auch da sieht man
im Prinzip normal äh zum Vergleich eben der Grafik vorher, ähm dass man hier diese.
Diese langfristige Aufbau im Prinzip eines Stammpublikums hat, auch hier wiederum
mit dem leichten Abfall in der Sommerpause und dann seit wir eben wieder angefangen haben, äh, geht dann die Kurve
wieder hochs und äh inzwischen sind wir sozusagen bei knapp tausend Personen da angelangt.
Ähm jetzt noch äh als letzte Zahlen, bevor ich das nochmal ganz kurz zusammenfasse.
Daten, die tatsächlich auf Spotify extra ausgibt und die kritisch werden. Ich habe hier schon so eine quasi Frage formuliert, nämlich die verweirate, das heißt, hier sieht man äh äh und das sind Daten, die tatsächlich nur Spotify liefern kann. Wir selbst.
In unseren Analysen sehen natürlich nur die Downloads, weil sobald wir die Datei rausgeschickt haben an die Leute, wissen wir nicht mehr, was damit passiert
Spotify macht das alles ein bisschen äh ähm ja datenintensiver und hat natürlich volle Kontrolle und weiß genau, was jeder einzelne Benutzer äh wie lange an welcher Stelle, wo wir gehört hat. Ähm.
Ist natürlich interessant die Daten, gleichzeitig auch schwierig. Hier kann man sich angucken äh wie viel Leute eigentlich dran bleiben. Also der Download ist natürlich die eine Sache, dass bis zum Ende hören die andere Frage.
Hier sehen Sie eben und es zieht sich eigentlich durch, ich bin jetzt sozusagen, wir haben das nicht statistisch ausgewertet, ähm, das war jetzt in der Zeit nicht zu machen, aber so ein bisschen durchgeklickt und man sieht, dass irgendwo zwischen
ich hoffe mal, dass das hier noch zu sehen ist, hier unten werden die Quartiele äh ausgegeben
ähm das irgendwo zwischen hier hat man äh einen Vortrag, der nicht dann so ganz erfolgreich war bis zum Ende zwischen dreißig und fünfzig Prozent. Das liegt von Personen, die das eben anklicken
und dranbleiben.
Meistens hat man sozusagen hier in den ersten Sekunden oder in der ersten Minute quasi ein Großteil der abspringt sozusagen nochmal angeklickt hat und dann zum nächsten geht
Und dann so eine leicht abfallende Kurve allerdings und jetzt kommt eben die Frage natürlich schon mit Unterschieden. Also hier hat man im Vortrag, wo nach den Leuten, die sowieso am Anfang dann abspringen
eigentlich fast noch alle sozusagen um die Hälfte bis zum Ende drangeblieben sind
Hier hat man eine Folge, wo das auch äh äh passiert ist, aber dann eben doch die Leute nicht drangeblieben sind
das heißt äh die Interpretation wäre jetzt natürlich den Leuten hat der Vortrag nicht so gefallen. Im Großen und Ganzen und äh sie haben dann nach und nach da rausgeklickt. Es ist natürlich die Frage
deswegen hier quasi ethische Frage, was macht man mit solchen Daten?
Analysiert man die überhaupt? Wir könnten jetzt natürlich, wie gesagt, haben wir nicht gemacht, haben wir jetzt auch erstmal nicht vor, aber man könnte natürlich genau zugucken, wie äh wie äh sind die Quartiele verteilt, könnte man natürlich das kodieren, also welche Person, äh welche Person
Performance, Swootifin, das auch die Episode Performance, Perform eben im Vortrag besser, welche schlechter.
Die letzten mache ich dann noch ganz kurz, die ist so ein paar Thesen, die sich daran anhängen, damit man noch ein paar Minuten Zeit haben zumindest. Wir haben gemerkt, äh dass das
sozusagen, wenn man personell flexibel ist, dass das überschaubar war, der Aufwand das zu machen und dass man relativ schnell da einsteigen kann, wenn man die Zeit
und die zeitliche Situation, die da im Frühjahr da war, nutzt
Wir haben auch gesehen, dass so dieser Unterschied von wissenschaftlicher, innerwissenschaftlicher Kommunikation massenmedialer Kommunikation hinterfragt wird, verschwimmt zu einem Teil
Ähm ist interessant, muss man beobachten. Wir haben auch gesehen, dass die Abhängigkeit
äh äh die eine Reichweite abhängig ist von der Nachrichtenlage und die sozialen Medien dem auch folgen. Also man kann jetzt keine Öffentlichkeit aufbauen, die sozusagen entgegen äh Massenmedialogik da stattfindet
Wir haben gesehen, dass eben diese Algorithmen da ganz wichtig sind, dass man da auf reflexiv damit umgehen muss, äh äh welche Folgen das hat.
Wir haben auch gesehen, das war jetzt sozusagen nur ein ganz äh oberflächlicher Blick, dass diese Netriken eine ungeahnte Tiefe haben, ne? Wir sprechen viel über diese äh Daten äh äh die diese Gesellschaft jetzt ändern. Hier sieht man das ganz praktisch.
Irgendein reflexiver auch hier kritischer Umgang muss gefunden werden
äh wenn man sozusagen das äh ja die Erfolgskriterien äh nicht weiter objektiviert, sodass es immer schwieriger wird. Auch eben neue Sachen auszuprobieren, weil der Druck äh so hoch ist und man sagt, du hast so ein viel Klick, klickst du also und so viele Klicks
Ähm ansonsten sozusagen der Appell, das ist es vielleicht von mir eher persönlich, dass man diese neuen Öffentlichkeiten, diese neuen Dynamiken am besten mit so einer Art von Angewandten Forschung habe ich das mal genannt, auch erleben kann
Ne, man kann viel schreiben, man kann viel forschen, wenn man selber so eine Öffentlichkeit auch bedient, lernt man das aber nochmal ganz anders.
Ist zumindest hier die Erfahrung. Ansonsten, das sieht man, glaube ich, in den Spotify, dabei kann's ein Ziel sein von Wissenschaft, langfristig eigene
aufzubauen, das heißt eigene Leute, die auch natürlich die Vertrauensbeziehung dazu haben ähm und nicht vermittelt quasi über über ähm über Medien.
Da das.
Äh die Sachen hören. Äh die Sachen lernen ähm äh ist aber eben deswegen langfristig ist ein schwieriger Prozess. Also das äh braucht Zeit. Ähm.
Es braucht auch da die Anstrengung, aber dann hat man sozusagen auch dieses Publikum, was dann relativ stabil, was interessiert ist, was dranbleibt.
Und das war's schon zu den Hintergründen des Kologiums, die ich am neunten Dezember zweitausendzwanzig vorgestellt habe. Wir hoffen, sie konnten ein paar Anregungen mitnehmen.
Wenn sie mögen, dann abonnieren und teilen sie doch gern den Podcast, alle weiteren Informationen finden sie unter Corona Soziologie Punkt Blog
Punkt WCB Punkt EU. Wir danken fürs Zuhören. Bis zum nächsten Mal.