Jan Wetzel: Wie die Krise den Blick auf die Gesellschaft verÀndert. Ergebnisse der VermÀchtnisstudie

Die BekĂ€mpfung der Corona-Pandemie erfordert Verhaltensanpassungen im Alltag ebenso wie umfassende Maßnahmen in vielen gesellschaftlichen Bereichen. Die Bereitschaft der Bevölkerung, die VerĂ€nderungen mitzutragen, ist abhĂ€ngig davon, wie eigene Einstellungen und eigenes Verhalten im Vergleich zu anderen gesehen werden. In seinem Vortrag vom 2. Dezember 2020, der auf Paneldaten der VermĂ€chtnisstudie beruht, stellte Jan Wetzel VerĂ€nderungen dar, die sich hier zeigen.

Jan Wetzel ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschungsgruppe der PrĂ€sidentin am Wissenschaftszentrum Berlin fĂŒr Sozialforschung.

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Joshua Perleberg

Andreas Knie: RÀumliche MobilitÀt in der Coronakrise: Renaissance des Autos?

In seinem Vortrag vom 2. Dezember 2020 stellte Andreas Knie auf der Grundlage empirischer Daten aus Befragungen und Tracking-Apps dar, wie sich das Verkehrsverhalten in Deutschland, insbesondere bei Autos und dem öffentlichen Personenverkehr, in der Corona-Krise verÀndert hat.

Andreas Knie leitet die Forschungsgruppe “Digitale MobilitĂ€t und gesellschaftliche Differenzierung” am Wissenschaftszentrum Berlin fĂŒr Sozialforschung und ist Professor fĂŒr Soziologie an der Technischen UniversitĂ€t Berlin.

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Sandra Leumann

Jan Paul Heisig: Soziale Ungleichheiten in den gesundheitlichen Folgen der Pandemie

Schon frĂŒh in der Corona-Pandemie gab es Hinweise, dass sozial benachteiligte Gruppen besonders hohe Erkrankungs- und Sterberisiken tragen. Mittlerweile liegen zahlreiche Studien vor, die dieses Muster belegen und erste Hinweise auf die Ursachen geben.

Nach wie vor kommen die meisten Arbeiten aus den USA und dem Vereinigten Königreich, aber auch fĂŒr Deutschland und fĂŒr andere Staaten der EuropĂ€ischen Union gibt es inzwischen belastbare Befunde. In seinem Vortrag vom 18. November 2020 fasst Jan Paul Heisig die Ergebnisse einiger zentraler Studien zusammen. Zudem diskutiert er wichtige offene Fragen und Herausforderungen fĂŒr die weitere Erforschung der laufenden und möglicher zukĂŒnftiger Pandemien.

Jan Paul Heisig leitet die Forschungsgruppe Gesundheit und soziale Ungleichheit am Wissenschaftszentrum Berlin fĂŒr Sozialforschung (WZB).

Moderation: Michelle Boden

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Gabriele Klein und Katharina Liebsch: Vom Ausnahmezustand zum Krisenmodus. Körper in der Corona-Pandemie

In ihrem Beitrag vom 18. November 2020 diskutieren Gabriele Klein und Katharina Liebsch die Bedeutung der Fortsetzung des Ausnahmezustands und die Verstetigung des Krisenhaften, die mit dem ‚social distancing‘ fĂŒr die Körper verbunden ist. Die anhaltende PrĂ€senz des Außergewöhnlichen – Masken, Abstandsgebote, KontaktbeschrĂ€nkungen, ‚lockdown light‘ – versetzt die Körper in einen Krisen-Modus, der anhand von zwei Fragen veranschaulicht werden soll: Was bedeutet die Verstetigung des Ausnahme-Zustands fĂŒr Prozesse der Vergesellschaftung von Körpern und Subjekten?Welche grundlegenden Transformationen von Körperpraktiken und Körperordnungen bringen die „Körper im Krisen-Modus“ hervor?

Gabriele Klein ist Professorin fĂŒr Soziologie und Psychologie von Bewegung, Sport und Tanz am Institut fĂŒr Bewegungswissenschaft der UniversitĂ€t Hamburg. Katharina Liebsch ist Professorin fĂŒr Soziologie an der Helmut-Schmidt-UniversitĂ€t Hamburg.

Moderation: Joshua Perleberg

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Mareike BĂŒnning und Lena Hipp: Leben in der Lage. Wie wirkt sich Corona auf Arbeit, Familie und Wohlbefinden aus?

In ihrem Vortrag gingen Mareike BĂŒnning und Lena Hipp aus der WZB-Forschungsgruppe „Work and Care“ der Frage nach: Wie wirkt sich Corona auf Arbeit, Familie und Wohlbefinden aus? Erste Antworten konnten sie dabei auf Basis der empirischen Erhebung zu diesen Themen teilnehmen, die unter corona-alltag.de lĂ€uft. Basierend auf den Antworten von rund 8000 Teilnehmer*innen der ersten Erhebungswelle geht es im Vortrag insbesondere um die Auswirkungen im Bereich der Erwerbsarbeit – abhĂ€ngig etwa davon, ob man in einem systemrelevanten Beruf arbeitet oder nicht.

Weitere Informationen finden Sie auch in der Pressemeldung zur Studie.

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Jan Wetzel