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Vierte Staffel

Das Kolloquium startet in die vierte Staffel. Jeden Mittwoch um 12Uhr zwei Vorträge à 15 Minuten mit anschließend 15 Minuten Diskussion, beginnend ab dem 2. Juni 2021.

Sie wollen live dabei sein und mit den Vortragenden diskutieren? Alle Informationen finden Sie auf dieser Seite.

Das Programm finden Sie hier.

Johannes Abeler und Frauke Kreuter: Der Effekt von Corona-Warn-Apps

Viele L√§nder haben letztes Jahr Kontakt-Nachverfolgungs-Apps eingef√ľhrt, um die Zahl der Corona-Ansteckungen zu reduzieren. In seinem Vortrag vom 23. Juni 2021 zeigt Johannes Abeler, wie diese Apps von der Bev√∂lkerung angenommen wurden, und fasst Ergebnisse √ľber die Effekte der Apps zusammen. Die App, die in England verwendet wird, hat die dortige Epidemie um ca. 25 Prozent reduziert.

Der Vortrag wurde zusammen mit Frauke Kreuter ausgearbeitet.

Johannes Abeler ist Professor f√ľr Wirtschaftswissenschaften an der University of Oxford und Fellow des St Anne’s College.

Frauke Kreuter ist Professorin f√ľr Statistik und Data Science in den Sozialwissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universit√§t M√ľnchen.

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Das Transkript zur Episode ist hier abrufbar. ACHTUNG: Das Transkript wird automatisch durch wit.ai erstellt und aus zeitlichen Gr√ľnden NICHT korrigiert. Fehler bitten wir deshalb zu entschuldigen.

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Johannes Abeler
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Frauke Kreuter

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Joshua Perleberg

Benjamin Schulz: F√ľr wen brachte Corona einen Digitalisierungsschub? Ergebnisse aus dem Nationalen Bildungspanel zu Ver√§nderungen in der Nutzung digitaler Technologien w√§hrend der COVID-19-Pandemie

Die Corona-Pandemie hat dazu gef√ľhrt, dass immer mehr Besch√§ftigte im Arbeitsalltag vernetzte digitale Technologien nutzen. Wer aber nutzt etwa Videokonferenzsysteme oder kollaborative Software h√§ufiger als zuvor, und f√ľr welche T√§tigkeiten? In seinem Vortrag vom 23. Juni 2021 stellte Benjamin Schulz dazu Analysen der 2020er Corona-Zusatzerhebung des Nationalen Bildungspanels vor und diskutiert zu erwartende Auswirkungen auf die (soziale Ungleichheit von) Weiterbildungsbeteiligung und die digitale Spaltung der Erwerbsbev√∂lkerung.

Benjamin Schulz ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Forschungsgruppe Nationales Bildungspanel: Berufsbildung und lebenslanges Lernen, am Wissenschaftszentrum Berlin f√ľr Sozialforschung.

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Benjamin Schulz

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Jan Wetzel

Niklas Harder und Magdalena Nowicka: Betreuer*innen an der Grenze: das transnationale Pflegesystem in der Pandemie

Am 16. Juni 2021 hielten Magdalena Nowicka und Niklas Harder einen Vortrag mit dem Titel ‚ÄěBetreuer*innen an der Grenze: das transnationale Pflegesystem in der Pandemie‚Äú. In Deutschland besch√§ftigen sch√§tzungsweise 300.000 Haushalte eine ausl√§ndische Betreuungskraft. Diese sogenannten Live-ins arbeiten meist √ľber l√§ngere Zeitr√§ume im Haushalt pflegebed√ľrftiger Personen, und reisen zwischen Deutschland und ihren Heimatl√§ndern hin und her. Durch die Corona-Krise wurden diese Grenz√ľberschreitungen weitgehend unm√∂glich. Nowicka und Harder stellen nun erste Ergebnisse aus ihren Befragungen zu den Folgen dieser Beschr√§nkungen vor.

Magdalena Nowicka leitet die Abteilung Integration am Deutschen Zentrum f√ľr Integrations- und Migrationsforschung.

Niklas Harder ist Postdoktorand und der Co-Leiter der Abteilung Integration.

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Niklas Harder
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Magdalena Nowicka

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Sandra Leumann

Marcel Helbig: Corona-Schuljahre und wie weiter?

Am 16. Juni 2021 hielt Marcel Helbig einen Vortrag mit dem Titel ‚ÄěCorona-Schuljahre und wie weiter?‚Äú. Er beleuchtet die Frage, welche Folgen sich aus den Lernl√ľcken von Sch√ľler:innen aus den vergangenen Schuljahren ergeben. Bildungspolitische Debatten scheinen die Folgen weitegehend zu untersch√§tzen. Andererseits m√ľssen Sch√ľler:innen Schulstoff aufholen, als h√§tten sie das geforderte Klassenziel verfehlt. Helbig analysiert die Fragen, die sich aus dieser Debatte ergeben.

Marcel Helbig ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschungsgruppe der Pr√§sidentin am WZB und Arbeitsbereichsleiter “Strukturen und Systeme” am Leibniz-Institut f√ľr Bildungsverl√§ufe (LIfBI).

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Marcel Helbig

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Michelle Boden

Christine Preiser und Esther Rind: COVID-19 und soziale Beziehungen am Arbeitsplatz

Am 9. Juni 2021 hielten Christine Preiser und Esther Rind einen Vortrag mit dem Titel ‚ÄěCOVID-19 und soziale Beziehungen am Arbeitsplatz‚Äú. In der zugrundeliegenden Studie befragten die Vortragenden zu mehreren Zeitpunkten in einem Unternehmen Besch√§ftigte und F√ľhrungskr√§fte zu den Auswirkungen der Pandemie. In ihrer Mixed-Methods Studie geht es um Fragen von Gerechtigkeit, dem Zusammenstehen als Mannschaft und der Sehnsucht nach den Kolleg*innen, sowie um die Herausforderung f√ľr F√ľhrungskr√§fte, unter Pandemiebedingungen zu f√ľhren und zu motivieren.

Mehr Informationen finden Sie im Studienprotokoll und der Projektseite der Studie.

Christine Preiser ist Soziologin am Institut f√ľr Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Versorgungsforschung am Universit√§tsklinikum T√ľbingen.

Esther Rind arbeitet ebenso am Institut f√ľr Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Versorgungsforschung am Universit√§tsklinikum T√ľbingen und leitet dort den Forschungsschwerpunkt ‚ÄěGesundheitsversorgung f√ľr Menschen im Erwerbsalter‚Äú.

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Charlotte Jöster-Morisse

Rainer Schnell und Sonja Haug: Impfbereitschaft und Einstellungen zu Alternativmedizin und Verschwörungstheorien

In ihrem Vortrag vom 9. Juni 2021 stellten Rainer Schnell und Sonja Haug Ergebnisse einer telefonischen Befragung zur Impfbereitschaft und zu Einstellungen zu Alternativmedizin und Verschw√∂rungstheorien vor. Neben methodischen Hinweisen problematisiert der Vortrag die Frage, welche rationalen Erkl√§rungen es f√ľr Impfskepsis gibt. Als wichtigster Faktor bei dem einen Drittel der Befragten, das sich impfskeptisch √§u√üerte, zeigte sich eine deutliche √úbersch√§tzung der H√§ufigkeit von Nebenwirkungen.

Der Preprint ist auf ResearchGate abrufbar.

Rainer Schell ist Professor f√ľr Empirische Sozialforschung an der Universit√§t Duisburg-Essen.

Sonja Haug ist Professorin f√ľr Empirische Sozialforschung an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg.

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Rainer Schnell
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Jan Wetzel

Janina Steinert und Cara Ebert: COVID-19 and Domestic Violence in Germany ‚Äď A Comprehensive Approach To Risk Factors and Trends

In Ihrem Vortrag vom 2. Juni 2021 präsentierten Janina Steinert und Cara Ebert ihre Studie zum Einfluss der COVID-19-Eindämmungsmaßnahmen auf häusliche Gewalt. Sie können zeigen, dass die häusliche Quarantäne, die Betreuung von kleinen Kindern, bestehende finanzielle Sorgen und eine schlechte psychische Gesundheit das Risiko von häuslicher Gewalt erhöhen. Außerdem konnten sie zeigen, dass die Nachfrage nach Hilfsangeboten während des ersten Lockdowns signifikant angestiegen ist.

Janina Steinert ist Assistant Professor f√ľr Global Health an der TUM School of Governance der Technischen Universit√§t M√ľnchen.

Cara Ebert ist Wissenschaftlerin im Kompetenzbereich “Arbeitsm√§rkte, Bildung, Bev√∂lkerung” des RWI Essen.

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Janina Steinert
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Cara Ebert

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Jan Gehrmann

Jens Hoebel und Morten Wahrendorf: Soziale Ungleichheit und Dynamik des COVID-19-Geschehens: Ergebnisse, Potenziale und Limitationen regionalisierter Analysen der bundesweiten Meldedaten

In ihrem Vortrag vom 2. Juni 2021 beschrieben Jens Hoebel und Morten Wahrendorf die stark wellenf√∂rmige Dynamik des Infektionsgeschehens in der COVID-19-Pandemie. Fraglich ist, wie sich diese Dynamik zwischen verschiedenen sozialen Gruppen unterscheidet und mit welchen Strukturmerkmalen sie zusammenh√§ngt. Der Beitrag gibt einen √úberblick dar√ľber, welchen Aufschluss regionalisierte Analysen der COVID-19-Meldedaten √ľber diese Frage geben. Er diskutiert au√üerdem die Potenziale und Limitationen dieses Analyseansatzes f√ľr die Sozialepidemiologie und den Infektionsschutz.

Jens Hoebel ist Deputy Head der Abteilung Social Determinants of Health des Robert Koch-Instituts.

Morten Wahrendorf ist Leiter der Arbeitsgruppe ‚ÄěArbeit und Gesundheit‚Äú am Institut f√ľr Medizinische Soziologie am Universit√§tsklinikum D√ľsseldorf.

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Jens Hoebel
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Florian Binder

Megan O’Neill and Jonas Grutzpalk: How is Corona being perceived and described? The social impact of the virus on policing

How can we understand police communication with the public, when the main object of communication is invisible? On May 5, 2021 Megan O‚ÄôNeill and Jonas Grutzpalk put their research project to debate on our digital colloquium by addressing the challenges of doing research on police communication during the current corona virus pandemic. Their research project aims to cross-nationally investigate police forces in Europe via the lenses of Bruno Latour‚Äôs Actor-Network-Theory.

Megan O‚ÄôNeill is a reader at the University of Dundee in Scotland and an Associate Director for the Police Community Relations Network at the Scottish Institute for Policing Research.

Jonas Grutzpalk is a professor of Sociology and Political Sciences at the University of Applied Sciences for Police and Public Administration in North Rhine-Westphalia, Germany.

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Megan O'Neill
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Jonas Grutzpalk

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Bruno Portella