Leonhard Dobusch: Aktivismus und Wissenschaft: (k)ein Widerspruch?

Wie ist eine klare weltanschauliche Position mit wissenschaftlichen bzw. journalistischen Gütekriterien vereinbar? Eine Frage, die sich in Zeiten zunehmender Bedeutung von Wissenschaftskommunikation längst nicht nur mehr Think Tanks, sondern auch Universitäten sowie außeruniversitäre Forschungseinrichtungen ganz allgemein stellen. Leonhard Dobusch zeigt in seinem Vortrag vom 12. Januar 2022, dass eine Abgrenzung zwischen “Outreach” und “Wissenstransfer” einerseits und “politischem Aktivismus” andererseits nicht nur schwierig, sondern grundsätzlich verfehlt ist. Aktivismus-Vorwürfe verkennen vielmehr, dass sich normative Fragen von der Themenstellung über Theorie- und Methodenwahl bis hin zur Ergebnisinterpretation durch den gesamten wissenschaftlichen Erkenntnisprozess ziehen.

Leonhard Dobusch ist Professor für Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Organisation am Institut für Organisation und Lernen der Universität Innsbruck. Er ist außerdem Leiter und Mitbegründer des Momentum Instituts.

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Florian Binder

Roland Rau und Saskia Morwinsky: Unterschiede in der Covid-19-Sterblichkeit zwischen den Bundesländern 2020 – Welche Rolle spielt die Altersstruktur?

In Ihrem Vortrag vom 15. Dezember 2021 zeigten Roland Rau und Saskia Morwinsky mittels einer sog. Dekompositionsanalyse, dass es “die” Altersstruktur bei der Sterblichkeit in Deutschland nicht gibt. Der Ansatz erlaubt ihnen die deutschlandweite CFR mit Blick auf die Altersstruktur zu zerlegen.

Roland Rau ist Professor am Institut für Soziologie und Demographie an der Universität Rostock.

Saskia Morwinsky besucht das Post-Graduierten-Programm der European Doctoral School of Demography.

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Joshua Perleberg

Tjorven Harmsen: Die Weltkrisengesellschaft: Warum „Corona“ kein Einzelfall ist – und wie Krisen in sozialen Systemen verlaufen

In ihrem Vortrag vom 15. Dezember 2021 nahm Tjorven Harmsen die These Ulrichs Becks Zeitdiagnose der (Welt-)Risikogesellschaft auf. In der reflexiven Moderne, so Beck, drehe sich alles um die Antizipation zukünftiger Krisen. Dagegen argumentiert Harmsen, dass es nunmehr Krisen selbst seien, die in ihrem häufigen und großräumigen Auftreten an der Form der Gesellschaft zerren. Antizipative Strukturen werden unterbrochen – eine reaktive Phase trete ein, die als Übergangsphase sozialer Systeme gefasst werden könne.

Tjorven Harmsen ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung.

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Jan Wetzel

Elias Naumann: Wie geht es Familien während (und nach) der Corona-Pandemie?

In seinem Vortrag vom 8. Dezember 2021 stellte Elias Naumann Ergebnisse aus Paneldaten zu der Situation von Eltern und Kindern in der Pandemie vor. Mütter und weibliche Jugendliche sind besonders betroffen und haben daher einen verstärkten Unterstützungsbedarf. Die Befragten sehen die Verantwortung in der Politik, diese Unterstützung zu leisten.

Elias Naumann ist Postdoktorand am Mannheimer Zentrum für europäische Sozialforschung.

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Michelle Boden

Eva Barlösius: Soziologische Wortmeldungen zur Corona-Krise

In ihrem Vortrag vom 8. Dezember 2021 gibt Eva Barlösius einen Überblick über die vielfältigen Stimmen der Soziologie zur Corona-Krise. Trotz vieler Beiträge ist die Soziologie zu spät gehört und gefragt worden – und das, obwohl weite Bereiche soziologischen Wissens viel zu einer besseren Bewältigung der Krise hätten beitragen können. Die Soziologie sollte in Zukunft mehr Beachtung finden, um ihrer großen Bedeutsamkeit gerecht zu werden.

Eva Barlösius ist Professorin für Makrosoziologie an der Leibniz Universität Hannover und Gründerin des Leibniz Forschungszentrum Wissenschaft und Gesellschaft.

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Silvio Suckow

Joseph Harris: The Politics of Coronavirus Response in South Africa

On December 1st, Joseph Harris gave a talk titled “Coronavirus Response in South Africa.” He talked about the ways in which different countries dealt with the coronavirus pandemic, focusing on South Africa. He presented ideas on the role of Germany and various ideas on the support of the global South during the pandemic.

Joseph Harris is an associate professor at Boston University. He conducts comparative historical research that lies at the intersection of sociology, political science, and global health.

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Silvio Suckow

Barbara Prainsack: Die Pandemie in uns: Politik für eine bessere Gesellschaft

Am 1. Dezember 2021 hielt Barbara Prainsack einen Vortrag mit dem Titel „Die Pandemie in uns: Politik für eine bessere Gesellschaft“. Die Corona-Pandemie, so diagnostiziert Prainsack, hat Risse offenbart, die durch die Art wie wir leben und wirtschaften verursacht wurden. Im Vortrag stellt sie dar, warum wir schon so lange in dieser Situation feststecken, und was es braucht, um eine bessere Gesellschaft zu bauen.

Barbara Prainsack ist Professorin für Vergleichende Politikfeldanalyse am Institut für Politikwissenschaft an der Universität Wien. Ihre Ausführungen beruhen auf ihrem zusammen mit Hendrik Wagenaar veröffentlichten Buch The Pandemic Within: Policy Making for a Better World (Policy Press, August 2021).

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Jan Wetzel

René Tuma: Videographien des Social Distancing

In seinem Vortrag vom 24. November 2021 stellte René Tuma Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt AviDa vor. Die Pandemie wurde im Alltag vor allem durch das sogenannte “Social Distancing” sichtbar gemacht. Der Vortrag präsentiert einige Einblicke in videographische Erhebungen und darauf aufbauende Analysen, die den praktischen Umgang und die veränderten Interaktionsformen durch “Social Distancing” in den Blick nehmen.

René Tuma ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsprojekt AviDa an der TU Berlin und Postdoc an der University of Amsterdam.

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Marlene Müller-Brandeck

Jo Reichertz: Corona und die Krise der qualitativen Sozialforschung

In seinem Vortrag vom 24. November 2021 präsentiert Jo Reichertz, wie die Corona-Pandemie die qualitative Sozialforschung im Hinblick auf Infektionsschutz, Digitalisierung und Datenschutz verändert. Er sieht in der digitalisierten qualitativen Forschung, wie sie während der Corona-Pandemie vermehrt und fast ausschließlich durchgeführt werden konnte, nicht nur Fortschritte, sondern auch Herausforderungen. Mit seinem Vortrag regt er eine Reflexion über digitale Methoden in der qualitativen Sozialforschung an.

Jo Reichertz ist emeritierter Professor für Kommunikationswissenschaft an der Universität Duisburg-Essen sowie Mitglied des Vorstands am Kulturwissenschaftlichen institut Essen und Leiter des Forschungsbereichs “Kommunikationskultur”.

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Bjarne von Gaessler

Katharina Manderscheid und Lorenz Gaedke: Ungleicher Familienalltag durch die Corona-Pandemie

In ihrem Vortrag vom 17. November präsentierten Lorenz Gaedke und Katharina Manderscheid erste Ergebnisse aus ihrer Studie zu Ungleichheit im Familienalltag durch die Corona-Pandemie. Mit einem Methoden-Mix werden Familien verschiedener sozialer Milieus in den Städten Schwerin und Bremerhaven miteinander verglichen.

Katharina Manderscheid ist Professorin für Soziologie, insbesondere Lebensführung und Nachhaltigkeit an der Universität Hamburg.

Lorenz Gaedke ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Soziologie, Lebensführung und Nachhaltigkeit an der Universität Hamburg.

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