Niklas Harder und Magdalena Nowicka: Betreuer*innen an der Grenze: das transnationale Pflegesystem in der Pandemie

Am 16. Juni 2021 hielten Magdalena Nowicka und Niklas Harder einen Vortrag mit dem Titel ‚ÄěBetreuer*innen an der Grenze: das transnationale Pflegesystem in der Pandemie‚Äú. In Deutschland besch√§ftigen sch√§tzungsweise 300.000 Haushalte eine ausl√§ndische Betreuungskraft. Diese sogenannten Live-ins arbeiten meist √ľber l√§ngere Zeitr√§ume im Haushalt pflegebed√ľrftiger Personen, und reisen zwischen Deutschland und ihren Heimatl√§ndern hin und her. Durch die Corona-Krise wurden diese Grenz√ľberschreitungen weitgehend unm√∂glich. Nowicka und Harder stellen nun erste Ergebnisse aus ihren Befragungen zu den Folgen dieser Beschr√§nkungen vor.

Magdalena Nowicka leitet die Abteilung Integration am Deutschen Zentrum f√ľr Integrations- und Migrationsforschung.

Niklas Harder ist Postdoktorand und der Co-Leiter der Abteilung Integration.

Transkript

Das Transkript zur Episode ist hier abrufbar. ACHTUNG: Das Transkript wird automatisch durch wit.ai erstellt und aus zeitlichen Gr√ľnden NICHT korrigiert. Fehler bitten wir deshalb zu entschuldigen.

Zu Gast

avatar
Niklas Harder
avatar
Magdalena Nowicka

Moderation

avatar
Sandra Leumann

Christine Preiser und Esther Rind: COVID-19 und soziale Beziehungen am Arbeitsplatz

Am 9. Juni 2021 hielten Christine Preiser und Esther Rind einen Vortrag mit dem Titel ‚ÄěCOVID-19 und soziale Beziehungen am Arbeitsplatz‚Äú. In der zugrundeliegenden Studie befragten die Vortragenden zu mehreren Zeitpunkten in einem Unternehmen Besch√§ftigte und F√ľhrungskr√§fte zu den Auswirkungen der Pandemie. In ihrer Mixed-Methods Studie geht es um Fragen von Gerechtigkeit, dem Zusammenstehen als Mannschaft und der Sehnsucht nach den Kolleg*innen, sowie um die Herausforderung f√ľr F√ľhrungskr√§fte, unter Pandemiebedingungen zu f√ľhren und zu motivieren.

Mehr Informationen finden Sie im Studienprotokoll und der Projektseite der Studie.

Christine Preiser ist Soziologin am Institut f√ľr Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Versorgungsforschung am Universit√§tsklinikum T√ľbingen.

Esther Rind arbeitet ebenso am Institut f√ľr Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Versorgungsforschung am Universit√§tsklinikum T√ľbingen und leitet dort den Forschungsschwerpunkt ‚ÄěGesundheitsversorgung f√ľr Menschen im Erwerbsalter‚Äú.

Transkript

Das Transkript zur Episode ist hier abrufbar. ACHTUNG: Das Transkript wird automatisch durch wit.ai erstellt und aus zeitlichen Gr√ľnden NICHT korrigiert. Fehler bitten wir deshalb zu entschuldigen.

Verwandte Episoden

Zu Gast

avatar
Christine Preiser
avatar
Esther Rind

Moderation

avatar
Charlotte Jöster-Morisse

Anita Tisch: Arbeit als sicherer (H)Ort in der Krise? Arbeitsorganisation und Arbeitsschutz in der Covid-19-Pandemie

In ihrem Vortrag vom 14. April 2021 pr√§sentiert Anita Tisch erste Ergebnisse der Studie ‚ÄěBetriebe in der Covid-19-Krise‚Äú (BeCovid-Betriebsbefragung1), die die Bundesanstalt f√ľr Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Kooperation mit dem Institut f√ľr Arbeitsmarkt- und Berufsforschung durchgef√ľhrt hat unter Einbezug erster Analysen mit den SOEP-CoV Daten.

In der aktuellen Situation sind viele Besch√§ftigte mit Unsicherheiten und Risiken konfrontiert, die negative Beanspruchungsfolgen nach sich ziehen k√∂nnen. Gleichzeitig unterscheiden sich die Auswirkungen je nach Besch√§ftigtengruppe stark. Auch Betriebe stehen sowohl √∂konomischen wie auch organisatorischen Unsicherheiten gegen√ľber. Der Beitrag reflektiert, welche neuen und alten Ungleichheiten in Bezug auf Arbeit und Gesundheitsschutz in der Covid-19-Pandemie beobachtet werden k√∂nnen.

Anita Tisch ist Leiterin der Forschungsgruppe ‚ÄěArbeitszeit und Organisation‚Äú im Fachbereich ‚ÄěArbeitswelt im Wandel‚Äú in der Bundesanstalt f√ľr Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA).

Transkript

Das Transkript zur Episode ist hier abrufbar. ACHTUNG: Das Transkript wird automatisch durch wit.ai erstellt und aus zeitlichen Gr√ľnden NICHT korrigiert. Fehler bitten wir deshalb zu entschuldigen.

Verwandte Episoden

Zu Gast

avatar
Anita Tisch

Moderation

avatar
Joshua Perleberg

Bertolt Meyer: Psychische Belastungen und Ressourcen von Arbeitnehmer:innen während der Corona-Pandemie in Deutschland: Eine Längsschnittuntersuchung

In seinem Vortrag vom 20. Januar 2021 präsentierte Bertolt Meyer zentrale Ergebnisse aus eine Befragung von 3862 Personen zur Wahrnehmung ihrer Arbeitssituation, zu psychischen Belastungen und zu ihren Ressourcen, die er und sein Team während der ersten Corona-Welle im Zeitraum April bis Juni 2020 erhoben haben. Die Personen wurden bis zu drei Mal befragt.

Die Daten zeigen, dass berufst√§tige Frauen st√§rker belastet sind als M√§nner, vor allem mit Kindern im Haushalt w√§hrend des Lockdowns im Homeoffice. Partnerunterst√ľtzung und Autonomie waren f√ľr berufst√§tige Frauen die wichtigsten Ressourcen. Insgesamt sprechen die Befunde eher f√ľr eine Retraditionalisierung der Geschlechterrollen w√§hrend der Pandemie.

Die Ergebnisse wurden in einem Paper im International Journal of Psychology veröffentlicht.

Bertolt Meyer ist Professor f√ľr Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie an der TU Chemnitz.

Transkript

Das Transkript zur Episode ist hier abrufbar. ACHTUNG: Das Transkript wird automatisch durch wit.ai erstellt und aus zeitlichen Gr√ľnden NICHT korrigiert. Fehler bitten wir deshalb zu entschuldigen.

Verwandte Episoden

Moderation

avatar
Sandra Leumann

Jutta Allmendinger und Jan Wetzel: Vertrauen und Kontrolle in der Corona-Krise

Gesellschaftliches Zusammenleben ist auf Vertrauensbeziehungen angewiesen. Ob Politik, Medien oder auch nur die eigenen Nachbarn: Man kann andere niemals vollst√§ndig kontrollieren, braucht also Vertrauen. Gleichzeitig kann Vertrauen nur schenken, wer ein Mindestma√ü an Kontrolle √ľber sich und seine Umwelt hat. Die Coronakrise ist in diesem Sinne auch eine Vertrauenskrise. Sie hinterfragt Selbstverst√§ndlichkeiten des Alltags, bringt Kontrollverlust mit sich, und damit auch Anl√§sse zum Misstrauen.

Verwandte Episoden

Moderation

avatar
Ellen von den Driesch