Heinz Bude: Staatsbed√ľrftigkeit, Staatsfurcht und Staatsphobie

Die Corona-Pandemie erfordert Verhaltenskoordination, die liberale staatliche Systeme vor neue Herausforderungen stellt. Bereits in seinem Vortrag im April dieses Jahres mit dem Titel ‚ÄěLegitimationsglaube, Folgebereitschaft und Verhaltensorientierung‚Äú, wies Heinz Bude auf die Ressourcen kollektiven Handelns hin, die zur Verf√ľgung stehen.

In seinem zweiten Vortrag in diesem Kolloquium vom 15. Dezember 2020 rekonstruierte er verschiedene Phasen der Krise. Derzeit erlebe man einen zumindest diskursiv thematisierbaren Kontrollverlust staatlichen Handelns, der verschiedene Arten von √Ąngsten und Zweifeln an staatlichem Handeln mit sich bringe.

Heinz Bude ist Professor f√ľr Makrosoziologie an der Universit√§t Kassel. Da er kurzfristig verhindert war und deshalb nicht live im Kolloquium dabei sein konnte, haben wir den Vortrag am Tag vorher aufgezeichnet.

Transkript

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Heinz Bude: Legitimationsglaube, Folgebereitschaft und Verhaltensorientierung

Heinz Bude stellte in seinem Vortrag die Bedeutung der Corona-Krise f√ľr gesellschaftliche Solidarit√§t dar. Die Krise sieht er als totales soziales Ph√§nomen. An die Stelle von Freiheit individueller Selbstverantwortung, die die letzten Jahrzehnte pr√§gten, treten Verletzbarkeit und gegenseitige Abh√§ngigkeit. Die Staatsbed√ľrftigkeit der Gesellschaft und M√∂glichkeiten einer neuen Solidarit√§t werden sichtbar.

In dieser Grundkonstellation stellt Bude, dem Titel seines Vortrags folgend, Legitimationsglaube, Folgebereitschaft und Verhaltensorientierung der Bevölkerung in der aktuellen Situation dar.

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