Martin Ehlert: Digitales Lernen w├Ąhrend der COVID-19-Pandemie

Der beschleunigte Wandel in vielen Lebensbereichen macht das stetige Dazulernen auch im Erwachsenenalter immer wichtiger. Allerdings hat die COVID-19-Pandemie den Zugang zu Lerngelegenheiten erschwert: Pr├Ąsenzveranstaltungen wurden durch das Kontaktverbot unm├Âglich. Viele Betriebe haben auf Grund der wirtschaftlichen Unsicherheit ihre Investitionen in Weiterbildung heruntergefahren. Eine M├Âglichkeit, diese L├╝cke zu f├╝llen, ist selbstgesteuertes Lernen ├╝ber das Internet. Lernangebote ├╝ber Apps oder Videos aus dem Netz sind ├╝berall verf├╝gbar und k├Ânnen flexibel an durch die Krise durcheinandergebrachte Tagesabl├Ąufe angepasst werden.

Doch wurden diese Angebote in der Krise verst├Ąrkt genutzt? In seinem Vortrag pr├Ąsentiert Martin Ehlert zentrale Ergebnisse aus einer mit ihm zusammen durchgef├╝hrten Auswertung, der Sonderbefragung von Erwachsenen im Rahmen des Nationalen Bildungspanels (NEPS). Zum einen zeigt die Auswertung, dass die berufliche Nutzung von digitalen Lernangeboten w├Ąhrend der ersten Monate der Pandemie zugenommen hat, zum anderen aber verst├Ąrken sich gleichzeitig Bildungsungleichheiten in der Teilnahme bei diesen.

Martin Ehlert leitet die Forschungsgruppe ÔÇ×Nationales Bildungspanel: Berufsbildung und lebenslanges LernenÔÇť am Wissenschaftszentrum Berlin f├╝r Sozialforschung.

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Michelle Boden